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                           Wir leben Kultur 

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Montag, 16. September 2019, 19 h 



Kommentar des Monats Juni

Rosa Luxemburg:  

Keine gesellschaftliche Form verschwindet, bis die ihr immanenten Entwicklungs- und Fortschrittskräfte sich ausgelebt haben.

aus: Politische Schriften. Frankfurt 1987. 


Kommentar des Monats Mai

Rosa Luxemburg:

Gestern las ich gerade über die Ursache des Schwindens der Singvögel in Deutschland: Es ist die zunehmende rationelle Forstkultur, Gartenkultur und der Ackerbau, die ihnen die natürlichen Nist- und Nahrungsmittelbedingungen: hohle Bäume, Ödland, Gestrüpp, welkes Laub auf dem Gartenboden – Schritt für Schritt vernichten. (...) Das Bild des stillen unaufhaltsamen Untergangs dieser wehrlosen Geschöpfe schmerzt mich so, daß ich weinen mußte.

an Sophie Liebknecht, 2. Mai 1917 aus dem Gefängnis


Kommentar des Monats April

 

Hannah Arendt:  

Momentan scheint mir am (…) besten, sich nirgends ganz häuslich einzurichten, sich auf kein Volk wirklich zu verlassen, denn es kann sich im Nu in Masse verwandeln und in ein blindes Werkzeug des Verderbens. 

 an Karl Jaspers, 30. Juni 1947


Neuerscheinung: 


        wochen enden

  Notizen aus einem Leben


 

 

Zum Inhalt

Der unnatürliche Tod ihrer Mutter treibt Caroline Feldhoff an, sich zunehmend mit ihr zu beschäftigen. Was haben die wechselnden Existenzbedingungen nach zwei Weltkriegen und der wirtschaftliche Wiederaufstieg mit ihr gemacht, was genau hat ihre einst so starke Mutter später derart geschwächt? Diese und andere Rätsel ihrer Herkunftsfamilie durchdringen zunehmend ihre Wahrnehmung, wenn sie sich an Wochenenden in ihrem Arbeitsraum auf einer Flussinsel Notizen zu Tier- und Pflanzenwelt im Wechsel der Jahreszeiten macht, sich fragt, warum der Ex-Freund nicht loslassen kann, die Kriege weltweit immer wieder aufflammen und neue Formen des Terrors Angst und Schrecken verbreiten. So notiert, entsteht ein ungewöhnliches Geflecht aus poetischer Verknappung und kritischer Durchdringung. Die souveräne Ignoranz von korrekter Großschreibung und Zeichensetzung erzeugt einen zusätzlichen Sog. 

Collection Montagnola Nr. 49, Isele Editor 2018.


 

20.- Fr. (per Mail im Kulturbüro k&s). Im Handel (z.B. Orell Füssli) ca. 29.-


Lesungen:

 


Donnerstag, 21. März 2019: 

UNESCO Welttag der Poesie, 

Neues Theater Dornach, 14 bis 21 Uhr. Meine Lesezeit: ab 15.40 h.


Sonntag, 2. Dezember 2018, 17 h:

im Rahmen des Altstadt-Adventskalenders im Holzbueb, Marktgasse Ecke Münster-/ Krebsgasse. Anschl. kl. Apéro.


Zürich liest 2018: 

Samstag, 27. Oktober 2018, ab 16.30 h, Pestalozzibibliothek Altstadt, Zähringerstr. 17. Ich moderiere 9 Neuerscheinungen und lese zum Schluss selbst aus wochen enden.


Mittwoch, 5. September 2018, 20 h: 

ONO Bern, Lesesessel. 

Mit Dank an das ONO-Team und Conny Brügger als Moderatorin von SRF.


 


  Mein letzter Gedichtband:


              T I E F E N B R U N N E N

 

 

 

                                                  Mehr dazu unter Lyrik.



Letzte Rezensionen:

Zürcher Wochenzeitung P.S., Buchbeilage Juni 2019, S. 3 und 5:


Maike Weißpflug

Hannah Arendt. Die Kunst, politisch zu denken. 318 S., Berlin 2019 (Verlag Matthes und Seitz)


Hartmut Rose

Unverfügbarkeit. 131 S., Wien – Salzburg 2019 (Residenz Verlag)



Zürcher Wochenzeitung P.S., Buchbeilage März 2019, S. 8:


Harald Müller/Kai Michel

Die Himmelsscheibe von Nebra. Der Schlüssel zu einer untergegangenen Kultur im Herzen Europas. 384 S., zahlreiche farbige Abb., Propyläen 2018.


Philip Manow

Die politische Ökonomie des Populismus. 177 S., edition suhrkamp 2019.


Zürcher Wochenzeitung P.S., Buchbeilage November 2018, S. 6., 11, 20:


Helma Sick

Aufgeben kam nie in Frage. Warum ich dafür kämpfe, dass Frauen ihr eigenes Geld haben. 255 Seiten, Kösel 2018.

Margret Reiner

Sophie Tauber-Arp. Der Umriss der Stille. Romanbiografie, 284 S. mit farbigen Abb. und einer Chronik, Zytglogge 2018.

Sowie: 

Hermann Koch

Rezension zu meiner Erzählung wochen enden (s.o.), S. 21


Zürcher Wochenzeitung P.S., vom 19. Oktober 2018, S. 21:


Jacqueline Crevoisier 

Circus Helvetica. Gedichte, 65 Seiten, Isele Editor 2018, Collection Montagnola Nr. 47


Emilie & Theodor Fontane

Die Zuneigung ist etwas Rätselvolles. Eine Ehe in Briefen, 318 Seiten, Aufbau 2018.


Ann Petitfor

Die Produktion des Geldes. Ein Plädoyer wider die Macht der Banken. 230 Seiten, Hamburger Edition 2018.



Zürcher Wochenzeitung P.S., Buchbeilage 5. Oktober 2018, S. 4, 5:

Franz Josef Brüggemeier

Grubengold.Das Zeitalter der Kohle von 1750 bis heute. 455 Seiten, C.H.Beck 2018.


Lukas Bärfuss

Krieg und Liebe. Essays, 288 Seiten, Wallstein 2018.


Hannah Arendt

Wie ich einmal ohne Dich leben soll, kann ich mir nicht vorstellen. Briefwechsel mit den Freundinnen Charlotte Beradt, Rose Feitelson, Hilde Fränkel, Anne weil und Helen Wolff, hgg. von Ursula Lutz und Ingeborg Nordmann, 677 Seiten, Piper 2018.


Zürcher Wochenzeitung P.S., Buchbeilage Juni 2018, S. 6 und S. 10:

Ina Hartwig

Wer war Ingeborg Bachmann. Eine Biografie in Bruchstücken.

320 Seiten (S. Fischer Verlage), Frankfurt 2017.


Steffen Klatt 

Blind im Wandel. Ein Nationalstaat in der Sackgasse.

204 Seiten (Zytglogge) Basel 2018.


Zürcher Wochenzeitung P.S., Buchbeilage März 2018, S. 8:


Hannah Arendt

Die Freiheit, frei zu sein 

61 Seiten, (dtv) München 2018.


Andreas Urs Sommer

Nietzsche und die Folgen

208 Seiten, (J.B. Metzler) Stuttgart u.a. 2017.

 

 

 Jetzt neu:

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            Magazin für neue Literatur 

             Heft 5, Jahrgang 2018

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